heidi Mit dem Liegerad durch die Alpen
Bericht einer Reise
August 2010
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Prolog
email:martin-heinrichs@artifaque.de
Prolog

1. Tag
2. Tag
3. Tag
4. Tag
5. Tag
6. Tag
7. Tag und Epilog

Bildergallerie


Die Alpen – groß und mächtig – schicksalsträchtig. Eine Herausforderung nicht nur für Rennradfahrer und Mountainbiker, Bergsteiger und Schifahrer . Nein, die eigentliche und letzte große Herausforderung liegt im bezwingen der Alpenpässe mit dem Liegerad samt Gepäck d.h. Zelt, Schlafsack, ISO-Matte wetterfeste Kleidung usw. Ich reise in der Regel ohne Kochgeschirr denn solange ich in der Zivilisation unterwegs bin komme ich mir komisch vor, am Abend auf dem Campingplatz darauf zu warten bis der Esbit- oder Gaskocher mir eine mitgeschleppte Tütensuppe anwärmt, wo es doch unterwegs überall leckeres Essen zu kaufen gibt. Statt der drei Kilo Küchenutensilien begnüge ich mich mit einem Taschenmesser mit Korkenzieher und Flaschenöffner. Das reicht erfahrungsgemäß.

Man möge mir die ungenauen Kilometer- und Höhenmeterangaben nachsehen. So ungefähr stimmt’s, auf 10km und 50Hm kommt’s ja auch nicht an. Auf Tacho, GPS etc. verzichte ich dankend, auf die Uhr schaue ich bei einer Fahrt auch nur selten. Es geht morgens irgendwann los, man fährt den Tag über und abends kommt man irgendwo raus. Normalerweise sind meine Streckenplanungen ganz brauchbar, manchmal geht’s aber auch schief, aber auf diese Weise erlebe ich wenigstens was. Das geht wohl auch nur so gut weil ich gerne alleine Reise. Bei Dunkelheit weitab von jeder vermietbaren Behausung im strömenden Regen das Zelt irgendwo hinter den Hecken aufstellen, die Nacht im schweren Gewitter verbringen um morgens aus dem klammen Schlafsack zu krabbeln und trotzdem guter Dinge der Nase nach weiter zu radeln – da sollte niemand zum Streiten in der Nähe sein…

Da ich mich in der Vergangenheit schon mal am St. Bernhardino über die Via Mala und am St. Gotthard erfolgreich erprobt habe, wollte ich ein wenig mehr wagen und beschloss es diesmal mit mindestens vier der Alpenklassiker aufzunehmen. Dass eine Alpenüberquerung selbstverständlich nach Italien führen soll ist selbstredend und da ich mir als Hintertürchen immer auch noch das Umsteigen auf die Eisenbahn offenhalten möchte liegt die gewählte Route natürlich nahe. Über Albula und Bernina entlang der Räthischen Bahn, dann mal weitersehen was mich erwartet, wenn Zeit und Kraft reichen vielleicht Richtung Gardasee und über Südtirol zurück, mal sehen. Doch es kam dann anders…

Viel Spaß beim Lesen und wer die Touren nachfahren möchte und ein paar Tips oder aufmunternde Worte braucht kann mich gerne kontaktieren.




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