| Mit dem Liegerad durch die
Alpen Bericht einer Reise August 2010 ______________________________________________________________ |
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Prolog
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Man
möge mir die ungenauen Kilometer- und
Höhenmeterangaben nachsehen. So ungefähr
stimmt’s, auf 10km und 50Hm kommt’s ja auch nicht
an. Auf Tacho, GPS etc.
verzichte ich dankend, auf die Uhr schaue ich bei einer Fahrt auch nur
selten.
Es geht morgens irgendwann los, man fährt den Tag
über und abends kommt man
irgendwo raus. Normalerweise sind meine Streckenplanungen ganz
brauchbar,
manchmal geht’s aber auch schief, aber auf diese Weise erlebe ich
wenigstens was. Das geht
wohl auch nur so gut weil ich gerne alleine Reise. Bei Dunkelheit weitab von
jeder
vermietbaren Behausung im strömenden Regen das Zelt irgendwo
hinter den Hecken
aufstellen, die Nacht im schweren Gewitter verbringen um morgens aus
dem
klammen Schlafsack zu krabbeln und trotzdem guter Dinge der Nase nach
weiter zu
radeln – da sollte niemand zum Streiten in der Nähe
sein… Da ich mich in der Vergangenheit schon mal am St. Bernhardino über die Via Mala und am St. Gotthard erfolgreich erprobt habe, wollte ich ein wenig mehr wagen und beschloss es diesmal mit mindestens vier der Alpenklassiker aufzunehmen. Dass eine Alpenüberquerung selbstverständlich nach Italien führen soll ist selbstredend und da ich mir als Hintertürchen immer auch noch das Umsteigen auf die Eisenbahn offenhalten möchte liegt die gewählte Route natürlich nahe. Über Albula und Bernina entlang der Räthischen Bahn, dann mal weitersehen was mich erwartet, wenn Zeit und Kraft reichen vielleicht Richtung Gardasee und über Südtirol zurück, mal sehen. Doch es kam dann anders… Viel Spaß beim Lesen und wer die Touren nachfahren möchte und ein paar Tips oder aufmunternde Worte braucht kann mich gerne kontaktieren. |
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